Freitag, 3. Dezember 2010

Zusammenfassung 4. Einheit

In dieser Einheit haben wir uns genauer mit topographischen Karten auseinandergesetzt, speziell mit den Kartenwerken Österreichs (ÖK25V, ÖK50, ÖK200 und ÖK500). Diese Kartenwerke sind gedruckt wie online verfügbar unter: www.bev.gv.at
Nach einem allgemeinen Überblick über die genannten Kartenwerke haben wir uns praktisch in das Thema vertieft. Wir haben Exemplare der ÖK50 zur Hand genommen und analysiert, welche Elemente am Blattrand, im Kartenfeld und am Kartenrahmen zu finden sind.
Hier eine kurze Zusammenfassung unserer Ergebnisse:
Der Blattrand beinhaltet einen Auszug der Legende, eine Darstellung der Kartenblatteinteilung, den Maßstab, den Nordpfeil mit Angaben zur Ausrichtung, Angaben zum Koordinatensystem und zum Abstand der Höhenlinien und natürlich Kartennummer und -name. Auch das Deckblatt und die Rückseite sind bei allen Karten der ÖK50 gleich gestaltet mit Kartennummer, Art der Karte, Angabe des Maßstabs und des größten Ortes auf der Karte, Herausgeber und einer Übersichtskarte im Maßstab 1: 400 000 (Deckblatt). Auf der Rückseite finden sich eine Übersicht über die politischen Gemeinden und deren Nummerierung und rechtliche Angaben.
Das Kartenfeld ist die eigentliche Karte mit den klassischen Kartenelemenden wie Besiedlungsstruktur in Grundrissform, Verkehrswege mit Rangordnung, Vegetation und Bodenbedeckung, Gewässer, Relief und Beschriftungen (Namen von Siedlungsstrukturen, Berge, größerer Täler und sonstiger Landschaftsstrukturen).
Der Kartenrahmen ist jener schmale Bereich, der die eigentliche Karte (das Kartenfeld) vom Blattrand abgrenzt. Er umfasst die Angaben des UTM-Koordinatensystems (in oragne), die Gauß-Krüger-Koordinaten (in blau) und die geographischen Koordinaten (in schwarz). Zusätzlich wird auf die angrenzenden Kartenblätter und Bundesländer hingewiesen.
Man sieht also, wie vielschichtig eigentlich eine solche topographische Karte ist und wie viele einzelne Elemente man differenzieren kann. Was alles in einer topographischen Karte steckt, auch an Arbeitsschritten, die für das Zustandekommen nötig sind, bleibt dem Laien verborgen. Zum Glück sind wir alle grade damit beschäftigt, uns von Laien zu Profis zu entwickeln ;-).
Liebe Grüße und bis zum nächsten mal,
Anna

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